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Informationen für Eltern

Eltern  Beratung

 

 

 

 

 

 

Sie als Mutter oder Vater sind im Ausbildungs- und Berufswahlprozess die wichtigsten Bezugspersonen für Ihr Kind. Sie sind in dieser Zeit Gesprächsparter/in, Berater/in, und manchmal auch Mutmacher/in.

 

Es ist wichtig, das Thema Berufswahl in der Familie frühzeitig anzusprechen, sich auf Diskussionen einzulassen, sich selbst über schulische und berufliche Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren sowie immer wieder Unterstützung bei konkreten Schritten anzubieten.  


Berufswahlfahrplan

Der Berufswahlfahrplan  zeigt den üblichen Zeitplan des Berufswahlprozesses und ist Bestandteil des Berufswahlplaners (siehe Link auf der rechten Seite). Dieser gibt Ihnen einen Überblick zum Berufswahlprozess und vermittelt die wichtigsten Informationen zu den beruflichen und schulischen Angeboten im Kanton St. Gallen.

Zusammenarbeit Schule - Berufsberatung - Eltern

Welche Berufsberatungsstelle für Sie zuständig ist, finden Sie auf dieser Karte. Zu Beginn des zweiten Oberstufenjahres führen die regionalen Berufsberatungsstellen zusammen mit den Schulen Elternabende zum Thema Berufs- und Schulwahl durch. Alle Eltern werden darüber von der Schule informiert.

 

Die Schülerinnen und Schüler besuchen im ersten Semester der zweiten Oberstufe Informationsanlässe im zuständigen Berufsinformationszentrum (BIZ).

 

Jedem Schulhaus ist eine Berufsberatungsperson zugeteilt. In den regelmässig angebotenen Schulhaussprechstunden können Jugendliche Fragen stellen und Informationen holen.   

 

Falls Ihre Tochter/Ihr Sohn mit Ihnen zusammen eine Berufs- und Schulwahlberatung möchten, können Sie sich bei der zuständigen Beratungsstelle oder online  für ein Gespräch anmelden.

Berufsbesichtigungen / Informationsveranstaltungen

Eine gute Möglichkeit, Berufe kennen zu lernen, sind Berufsbesichtigungen und Informationsveranstaltungen. Es gibt sie für Schüler/innen und teilweise auch für Eltern mit ihren Kindern. Derzeit werden die Informationsveranstaltungen in Ihrer Region und auf berufsberatung.ch publiziert.

Berufsmessen

OBA Bild

Zahlreiche Kantone führen Berufsmessen durch. Eine der grössten und wichtigsten Messen in der Ostschweiz ist die Ostschweizer Berufs- und Bildungs-Ausstellung OBA. Viele Klassen besuchen die Messe mit ihren Lehrer/innen. Oft werden der Samstag oder der Sonntag genutzt, um die Ausstellung mit einem oder beiden Elternteilen und Geschwistern zu besuchen.

 

Daten von weiteren Messen werden auf unserer Homepage als "Aktuelles aus der Berufs- und Laufbahnberatung" publiziert.

Hilfreiche Links und Dokumente

Berufsberatung.ch

Auf dieser Seite finden Sie Berufsbeschreibungen, Bewerbungstipps, Berufsfilme und viele weitere Informationen zum Thema Berufs- und Schulwahl. Der Link führt Sie zum Direkteinstieg für Eltern.

 

Kanti-Navigator 

Der Kanti-Navigator informiert über die Vielfalt der weiterführenden Maturitätsschulen im Kanton St.Gallen (Gym, WMI, WMS, FMS, IMS)

 

Stipendien 

Stipendien sind staatliche Geldleistungen an eine erste Ausbildung, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Sie müssen rechtzeitig beantragt werden.  

 

Wegweiser durch die Berufslehre

Diese Broschüre wird jeweils mit dem unterzeichneten und genehmigten Lehrvertrag verschickt. Die Themen sind in fünf Kapitel gegliedert: Berufslehre, Lehrvertrag und die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen, drei Lernorte, Qualifikationsverfahren / Abschlussprüfungen und weitere wichtige Themen. Der Link führt zum PDF-Download. 

 

Berufslehre und Berufsmaturität: Fakten und Zahlen

berufsbildungplus.ch veröffentlicht die wichtigsten Fakten und Zahlen zur beruflichen Grundbildung, zur Berufsmaturität und zur höheren Berufsbildung.

 

Dokumente

Im Download-Center finden Sie Dokumente zu den Themen Berufswahl, Schulwahl, Schnuppern, Lehrstellensuche, Brückenangebote und anderen Themen.

FAQs im Berufs- und Schulwahlprozess

Wo finde ich einen Überblick über das Berufsbildungssystem der Schweiz? 

 

Ein interaktives Schema zeigt die üblichen Bildungswege. Abkürzungen wie EBA, EFZ, HF etc. werden erklärt.

 

Darf eine 13-Jährige eine Schnupperlehre machen? 

Ja!  - Auf folgendem Dokument aus dem Download-Center finden Sie weitere Informationen zum Thema Altersgrenzen und Arbeitszeiten.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer EBA-Grundbildung und einer EFZ-Grundbildung?

 

Die zweijährige EBA-Grundbildung schliesst mit einem eidgenössischen Berufsattest ab. Praktische Fähigkeiten stehen im Vordergrund. Nach erfolgreichem Abschluss kann in das zweite Lehrjahr der entsprechenden EFZ-Lehre (eidgenössiches Fähigkeitszeugnis) eingestiegen werden.

Weitere Informationen 

 

Gibt es Berufsausbildungen, die man auf dem schulischen Weg machen kann? 

Die Mittelschulen WMS, WMI und die IMS führen zu einer   beruflichen Grundbildung mit einem Berufsmaturitätsabschluss. (siehe Kanti-Navigator)

Das Gewerbliche Berufs- und Weiterbildungszentrum

St.Gallen (GBS) bietet die Fachklasse Grafik (Grafiker/in EFZ  mit BM) und das Couture Lehratelier (Bekleidungsgestalter/in EFZ) an.

Im Weiteren bieten private Fachschulen schulisch organisierte Grundbildungen zum/zur Kaufmann/-frau EFZ, medizinischen/r Praxisassistenten/in EFZ, Kosmetiker/in EFZ und Informatiker/in EFZ an.  

Weitere Informationen

 

Mein Sohn kann sich nicht entscheiden, welche weiterführende Schule die richtige für ihn ist.

 

Im Kanti-Navigator werden alle Schulen vorgestellt. Gespräche mit Lehrer/innen und dem/der Berufsberater/in helfen bei der Entscheidung. 

Was ist besser? Eine Berufslehre oder eine Matura? 

 

Das schweizerische Bildungssystem ist durchlässig und lässt mit beiden Abschlüssen viele Möglichkeiten offen.

Die Motivation für eine praxisnahe Ausbildung oder für eine weiterführende Schule muss stimmen. Im Entscheidungsprozess begleiten Lehrer/innen und Berufsberater/innen Sie und Ihr Kind. 

 

Prüfung nicht bestanden? Keinen Lehrvertrag erhalten? Der/die Jugendliche kann sich einfach nicht entscheiden? 

Es gibt verschiedene Brückenangebote/Zwischenlösungen. Im Berufswahlplaner sind sie auf den Seiten 56 bis 64 beschrieben. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem/Ihrer Berufsberater/in auf und besprechen Sie rechtzeitig die weiteren Möglichkeiten (ab Mitte des letzten Schuljahres).